Stufenwechsel

Der Stufenwechsel im Jahr 2008 begann im Gegensatz zu den letzten Jahren spielerisch und mit jeder Menge Abenteuer! Schließlich stand der Stufenwechsel kurz bevor und fast nichts war für den Abend vorbereitet, die Banner fehlten, die dazugehörigen Stäbe und vor allem keiner wusste, welche Kinder wechseln würde, da alle Namen in Umschlägen steckten und die in Gelsenkirchen verteilt waren. Kurz nach dem Essen begann dann der Wettlauf gegen die Zeit, alle vier Stufen gingen in ihrer aktuellen Stärke los und machten sich auf die Suche alle notwendigen Dinge in 90 Minuten zu besorgen.

Die Wölflinge haben sich um die Banner, Fackeln und die Bannerstäbe gekümmert. Gar nicht so einfach, denn immerhin musste noch Sven im Bollerwagen durch Hessler befördert werden und bei fremden Menschen klingeln und nach Sachen fragen, war auch nicht jedem direkt geheuer. Aber die Juffis hatte es auch nicht viel besser getroffen, hatten sie doch die Aufgabe in zwei Gruppen getrennt jeweils die Namen der neuen Jungpfadfinder zu suchen. Einfach so los laufen war aber nicht drin, blöderweise musste von Umschlag zu Umschlag sich auch immer noch gruppenweise fortbewegt werden. Sei es in einer Kette oder die Hälfte musste auf dem Rücken getragen werden und damit nicht genug, auch in der Nähe des Friedhofs musste gesucht werden. Bewegungstechnisch hatten die Pfadis es da schon einfacher, die mussten "einfach" nur laufen. Dafür aber als eine Gruppe ganze acht Umschläge im Nordsternpark finden und dann auch noch pünktlich zurück sein, das hat aber leider nicht ganz geklappt. Die Rovergruppe hatte sich die Zeit besser aufgeteilt, obwohl deren Strecke altersentsprechend natürlich länger war. In der Stadt wurden sie raus geworfen und mussten dann zunächst maskiert den ersten Umschlag bei der Polizei befreien, danach direkt zum "Fahr-rein-Fleischbrötchen-König", wo der nächste Umschlag bestellt werden musste. Der letzte Umschlag war dann in luftiger Höhe am Beginn der ehemaligen Buga-Geländes.

Die Wös haben es knapp geschafft innerhalb der Zeit anzukommen, auch die beiden Juffigruppen hatten noch ein paar Minuten Vorsprung vor Ende der Zeit, die Rover haben ihre Strecke auch locker bewältigt, aber leider leider die Pfadis nicht. Nachdem dann aber wieder alle am Pfarrheim waren, konnte der Stufenwechsel in der, nur mit Kerzen erleuchteten, Kirche beginnen. Stufe für Stufe wurden die Umschläge geöffnet und am Ende nach einigen Verabschiedungen und Begrüßungen waren dann die für neuzusammengesetzten Stufen fertig. Zum Abschluß wurden dann noch drei neue Leiter vorgestellt und der Stufenwechsel war geschafft! Ach so, noch nicht ganz... natürlich mussten die Pfadis noch ihre Strafe antreten, da sie die Zeit nicht eingehalten haben. Daher wartete auf jeden Einzelnen (Kopf) ein Besuch im Sumpf der Erkenntnis. Damit war der Stufenwechsel abgeschlossen und der Abend wurde am nächtlichen Lagerfeuer beendet!

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