Sommerlager in Oberried

Scouting Club

das war das Motto, das unsere Leiter für das diesjähriges Sommerlager ausgeheckt haben. Unter dieser "Flagge" (eigentlich nur ein Pappschild) sind wir, 3 Wölflingen, 8 Jungpfadfindern, 7 Pfadfinder, 3 Rovern und nicht zuletzt (es ging wohl nicht anders) 11 Leitern, vom 5. bis zum 19. August mit dem Zug in den Schwarzwald gefahren...

Schon am Bahnhof wurden wir von den Animateuren des Scouting Camps empfangen und bekamen bei der "Anmeldung" gleich unsere ID-Card und ein Camp-shirt. Dann ging es auf die entspannende 6stündige Zugfahrt. Schon während der Fahrt wurden wir in eine weitere Besonderheit dieses Lagers eingeweiht: Jeden Tag gab es zur Morgenrunde eine Tagesaufgabe , die dann in der Abendrunde erledigt werden sollte. Am Bahnhof in Kirchzarten wurden wir von der Service-Crew des Camps abgeholt und zu unserem Zeltplatz in Oberried gebracht. Dort mussten nur noch die Schlafzelte aufgestellt werden, bevor es die traditionelle Hühnersuppe gab und der erste anstrengende Tag mit einem feinen Lagerfeuer endete.

Am Montag gab es dann die offizielle Einstimmung auf das Sommerlager mit Vorstellung des Mottos und des Lagersongs inkl. Tanz. Dieser hat uns dann auch das ganze Sommerlager über (manchmal mehrmals täglich) begleitet, so dass wir bei der Rückkehr am Hbf Gelsenkirchen in perfekter Synchronisation den Eltern unser "Meisterstück" vorführen konnten.

Das ganze Lager über (abgesehen von der Hikephase) wurden Workshops angeboten, die an einer Pinwand an unserem Haus angekündigt wurden und in die wir uns selbstständig eintragen mussten. So gab es z.B. am ersten Tag direkt Workshops zur Einrichtung des Lagerplatzes: natürlich unsere Jurte, ein Bannermast , ein paar Mülleimer und ein Ofen. Außerdem haben wir ein Transparent gemalt, das in den Bannermast eingebaut werden sollte. Das Küchenteam hat die angestrengten Arbeiter an diesem Tag mit leckerem Essen versorgt.

Am Mittwoch sollte es mit dem Hike losgehen und so haben wir am Dienstag fleißig geplant, aber auch einen Geburtstag gefeiert und ein Geländespiel gemacht. Für einige Stufen ging der Hike allerdings dann doch erst am Donnerstag los, da es am Dienstag so heftig geregnet hat, dass Wandern unmöglich war und Hallenbad recht gut klang. Am Samstag waren alle Gruppen wieder auf dem Platz versammelt und der Platz glich einem Waschsalon für Mensch und Ti..äh.. Kleidung. Besonders die wandernden "kleinen" waren ziemlich k.o.

Sonntag war schon die Mitte des Lager erreicht und somit gab es eine Messe und im Anschluß das Bergfest. Durch das Programm führte das A-Team.

Die letzte Woche stand dann ganz im Zeichen des Scouting Camp. Jeden Tag gab es verschiedene Workshops. Hier eine kleine Auswahl: Schwedenstühle bauen, Perlenketten selbst gestalten, Haareschneiden mit Daniel, Schwimmen, Bodypainting, Wellness, Windowcolours, Ausflug nach Freiburg u.v.m. Jeden Abend gab es natürlich auch ein Lagerfeuer mit den dazugehörigen Liedern und einmal auch Stockbrot. Ein Nachtspiel hat auch nicht gefehlt.

Am Samstag haben wir bei sonnigem Wetter alle Zelte abgebaut und gereinigt. Das ganze Material wurde wieder in den Bulli und den Hänger verpackt und der Zeltplatz gereinigt. Unsere beiden Trucker sind dann schon mal vorgefahren und wir sind gegen Abend Richtung Kirchzarten gelaufen (unser Gepäck war schon am Bahnhof). Dort haben wir uns mit kleinen Spielchen und Gitarre die Zeit vertrieben, da unser Zug erst recht spät kam. Dann hatten wir noch sehr lange Aufenthalt in Freiburg, wo wir uns bei dem Restaurant mit dem großen goldenen M noch mal gestärkt haben. In dem Liegewagen auf der Rückfahrt konnte man nicht wirklich gut schlafen, einige haben sich aber trotzdem gut ausruhen können. Nach ca. 1Stunde Verspätung kamen wir in Gelsenkirchen an, wo unsere Eltern schon auf uns gewartet haben und das Lager endete, wie konnte es anders sein, mit dem Lagertanz....Supertrooper... lalalaalalaala.

Fazit: Am Bahnhof konnten unsere Eltern 30 zwar erschöpfte, aber glückliche und zufriedene Pfadfinder empfangen, die reichlich Spaß hatten und ne Menge Sonne tanken konnten. Dann kann die Schule ja beginnen.

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